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Heinz Linge erinnert sich, dass Kammerdiener Karl Krause ihm und Otto Meyer bei Antritt seines Kommandos Hitlers Wünsche mitteilte:<ref>Linge, Heinz | Heinz Linge erinnert sich, dass Kammerdiener Karl Krause ihm und Otto Meyer bei Antritt seines Kommandos Hitlers Wünsche mitteilte:<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> Ein Mann sollte stets in seiner Nähe bleiben.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> Ein zweiter ihn bei Ausfahrten begleiten und mithilfe von Zimmermädchen Hitlers Kleidung und private Räume in Ordnung halten.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> Ein dritter sollte sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten von Hitlers Haushalt kümmern.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> Laut Linge waren dann bei "größeren Veranstaltungen", "ausgedehnten Reisen und parteipolitischen Tagungen zum Beispiel" alle drei bei Hitler. Bei Reisen mussten sie immer stets ähnliche Kleidung wie Hitler tragen, damit alles einheitlich aussah.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> Bei Parteiangelegenheiten trugen sie SS-Uniformen.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 25.</ref> | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
'''April 1938:''' Otto Meyer muss den Dienst verlassen, da "er Theaterlogen-Plätze, die Hitler für seine Gäste vorgesehen hatte, mit Verwandten" besetzt hatte.<ref>Linge, Heinz | '''April 1938:''' Otto Meyer muss den Dienst verlassen, da "er Theaterlogen-Plätze, die Hitler für seine Gäste vorgesehen hatte, mit Verwandten" besetzt hatte.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 37.</ref> | ||
'''September 1939:''' Karl Krause muss den Dienst verlassen, da er Hitler Wasser vorgesetzt hatte, welches entgegen der Anweisungen Hitlers kein Fachinger-Wasser war, aber behauptete es sei Fachinger-Wasser.<ref>Linge, Heinz | '''September 1939:''' Karl Krause muss den Dienst verlassen, da er Hitler Wasser vorgesetzt hatte, welches entgegen der Anweisungen Hitlers kein Fachinger-Wasser war, aber behauptete es sei Fachinger-Wasser.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 37.</ref> Hitler hatte während des Polenfeldzugs aufgrund der Befürchtung vergifteter Brunnen verlangt, dass man ihm nur Fachinger-Wasser vorsetze.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 37.</ref> Hitler verlangte von Krause die Fachinger-Flasche zu sehen, welche dieser aber nicht vorweisen konnte.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 37.</ref> | ||
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'''Irgendwann ab 1935:''' Linge bittet Hitler mehrmals darum an die Front geschickt zu werden, da das "Leben in Hitlers unmittelbarer Umgebung [...] kein Zuckerschlecken" gewesen sein soll.<ref>Linge, Heinz | '''Irgendwann ab 1935:''' Linge bittet Hitler mehrmals darum an die Front geschickt zu werden, da das "Leben in Hitlers unmittelbarer Umgebung [...] kein Zuckerschlecken" gewesen sein soll.<ref>Linge, Heinz. 1980. ''Bis zum Untergang.'' F. A. Herbig. S. 57 f.</ref> | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Aktuelle Version vom 22. Dezember 2025, 11:15 Uhr
Heinz Linge erinnert sich, dass Kammerdiener Karl Krause ihm und Otto Meyer bei Antritt seines Kommandos Hitlers Wünsche mitteilte:[1] Ein Mann sollte stets in seiner Nähe bleiben.[2] Ein zweiter ihn bei Ausfahrten begleiten und mithilfe von Zimmermädchen Hitlers Kleidung und private Räume in Ordnung halten.[3] Ein dritter sollte sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten von Hitlers Haushalt kümmern.[4] Laut Linge waren dann bei "größeren Veranstaltungen", "ausgedehnten Reisen und parteipolitischen Tagungen zum Beispiel" alle drei bei Hitler. Bei Reisen mussten sie immer stets ähnliche Kleidung wie Hitler tragen, damit alles einheitlich aussah.[5] Bei Parteiangelegenheiten trugen sie SS-Uniformen.[6]
Geschichte
April 1938: Otto Meyer muss den Dienst verlassen, da "er Theaterlogen-Plätze, die Hitler für seine Gäste vorgesehen hatte, mit Verwandten" besetzt hatte.[7]
September 1939: Karl Krause muss den Dienst verlassen, da er Hitler Wasser vorgesetzt hatte, welches entgegen der Anweisungen Hitlers kein Fachinger-Wasser war, aber behauptete es sei Fachinger-Wasser.[8] Hitler hatte während des Polenfeldzugs aufgrund der Befürchtung vergifteter Brunnen verlangt, dass man ihm nur Fachinger-Wasser vorsetze.[9] Hitler verlangte von Krause die Fachinger-Flasche zu sehen, welche dieser aber nicht vorweisen konnte.[10]
Heinz Linge wird zum Chef des persönlichen Dienstes bei Hitler.[11]
Irgendwann ab 1935: Linge bittet Hitler mehrmals darum an die Front geschickt zu werden, da das "Leben in Hitlers unmittelbarer Umgebung [...] kein Zuckerschlecken" gewesen sein soll.[12]
Quellen
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 25.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 37.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 37.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 37.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 37.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 37 f.
- ↑ Linge, Heinz. 1980. Bis zum Untergang. F. A. Herbig. S. 57 f.