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Alfred Rosenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Juden ===
=== Juden ===
Rosenberg war der Ansicht, dass sich das Judentum seine scheinbar nachteilhaftige Zerstreuung unter anderen Völkern der Welt, aufgrund "strengster Inzucht, geeint durch die Thora, den Talmud und ihren Geist" zu einem Vorteil wenden konnte.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.</ref> Rosenberg sah alle jüdischen Vereinigungen als "Kampforganisationen".<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.</ref> Freimaurerei sei teils von jüdischen Bänkern abhängig, teils von Juden geführt.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 6.</ref> Laut Rosenberg ist der Jude "überall in erster Linie Jude", sieht sich aber nicht als Teil des Volkes unter dem er lebt und sei nicht assimiliert.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 10.</ref>  
Rosenberg war der Ansicht, dass sich das Judentum seine scheinbar nachteilhaftige Zerstreuung unter anderen Völkern der Welt, aufgrund "strengster Inzucht, geeint durch die Thora, den Talmud und ihren Geist" zu einem Vorteil wenden konnte.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.</ref> Rosenberg sah alle jüdischen Vereinigungen als "Kampforganisationen".<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.</ref> Freimaurerei sei teils von jüdischen Bänkern abhängig, teils von Juden geführt.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 6.</ref> Laut Rosenberg ist der Jude "überall in erster Linie Jude", sieht sich aber nicht als Teil des Volkes unter dem er lebt und sei nicht assimiliert.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 10.</ref>
 
In England wurde der jüdische Einfluss besonders nach Eduard VII. "maßgebend".
 
=== Zionismus ===
=== Zionismus ===
Rosenberg sieht durch das Auftreten von Theodor Herzl eine Wendung im Zionismus weg von der Philanthropie und hin zur Politik.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 7.</ref> Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges hielten die Juden sich "zwei Eisen im Feuer", weshalb keine "einheitliche Tonart der zionistischen Schriftsteller" gab.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Da Deutschland mit dem Osmanischen Reich, welches über Palästina herrschte, verbündet war, konnten die deutschen Juden lediglich über "Autonomie" sprechen.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Um die Stellung der deutschen Juden zu stärken, sollen Juden aus neutralen Ländern die deutschen Juden verbal angegriffen haben, um so den Anschein zu erwecken, die Zionisten Deutschlands verfolgten deutsche Interessen und wollten sich in Deutschland assimilieren.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Währenddessen sollen die Juden in Deutschland sich als "treudeutsch und gut türkisch" bezeichnet haben.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref> Rosenberg meint, England habe den Zionisten Palästina versprochen, um "sich die Sympathie mächtiger Goldmenschen und leidenschaftlicher Israeliten zu sichern."<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref> Die englische Regierung habe die Balfour-Erklärung nicht selber geschrieben.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref>
Rosenberg sieht durch das Auftreten von Theodor Herzl eine Wendung im Zionismus weg von der Philanthropie und hin zur Politik.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 7.</ref> Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges hielten die Juden sich "zwei Eisen im Feuer", weshalb keine "einheitliche Tonart der zionistischen Schriftsteller" gab.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Da Deutschland mit dem Osmanischen Reich, welches über Palästina herrschte, verbündet war, konnten die deutschen Juden lediglich über "Autonomie" sprechen.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Um die Stellung der deutschen Juden zu stärken, sollen Juden aus neutralen Ländern die deutschen Juden verbal angegriffen haben, um so den Anschein zu erwecken, die Zionisten Deutschlands verfolgten deutsche Interessen und wollten sich in Deutschland assimilieren.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.</ref> Währenddessen sollen die Juden in Deutschland sich als "treudeutsch und gut türkisch" bezeichnet haben.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref> Rosenberg meint, England habe den Zionisten Palästina versprochen, um "sich die Sympathie mächtiger Goldmenschen und leidenschaftlicher Israeliten zu sichern."<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref> Die englische Regierung habe die Balfour-Erklärung nicht selber geschrieben.<ref>Rosenberg, Alfred. 1938. ''Der staatsfeindliche Zionismus''. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==

Aktuelle Version vom 20. Dezember 2025, 17:35 Uhr

Beschreibung

Ansichten

Juden

Rosenberg war der Ansicht, dass sich das Judentum seine scheinbar nachteilhaftige Zerstreuung unter anderen Völkern der Welt, aufgrund "strengster Inzucht, geeint durch die Thora, den Talmud und ihren Geist" zu einem Vorteil wenden konnte.[1] Rosenberg sah alle jüdischen Vereinigungen als "Kampforganisationen".[2] Freimaurerei sei teils von jüdischen Bänkern abhängig, teils von Juden geführt.[3] Laut Rosenberg ist der Jude "überall in erster Linie Jude", sieht sich aber nicht als Teil des Volkes unter dem er lebt und sei nicht assimiliert.[4]

Zionismus

Rosenberg sieht durch das Auftreten von Theodor Herzl eine Wendung im Zionismus weg von der Philanthropie und hin zur Politik.[5] Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges hielten die Juden sich "zwei Eisen im Feuer", weshalb keine "einheitliche Tonart der zionistischen Schriftsteller" gab.[6] Da Deutschland mit dem Osmanischen Reich, welches über Palästina herrschte, verbündet war, konnten die deutschen Juden lediglich über "Autonomie" sprechen.[7] Um die Stellung der deutschen Juden zu stärken, sollen Juden aus neutralen Ländern die deutschen Juden verbal angegriffen haben, um so den Anschein zu erwecken, die Zionisten Deutschlands verfolgten deutsche Interessen und wollten sich in Deutschland assimilieren.[8] Währenddessen sollen die Juden in Deutschland sich als "treudeutsch und gut türkisch" bezeichnet haben.[9] Rosenberg meint, England habe den Zionisten Palästina versprochen, um "sich die Sympathie mächtiger Goldmenschen und leidenschaftlicher Israeliten zu sichern."[10] Die englische Regierung habe die Balfour-Erklärung nicht selber geschrieben.[11]

Quellen

  1. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.
  2. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 5.
  3. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 6.
  4. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 10.
  5. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 7.
  6. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.
  7. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.
  8. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 8.
  9. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.
  10. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.
  11. Rosenberg, Alfred. 1938. Der staatsfeindliche Zionismus. Zentralverlag der NSDAP. S. 9.